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Partnerschaft Marchington

Neudrossenfeld und die Partnerschaft mit Marchington, Mittelengland

Seit 1984 besteht nun schon die Gemeindepartnerschaft zwischen Neudrossenfeld im Rotmaintal und Marchington in Staffordshire/Großbritannien. Obwohl rund 1300 km beide Gemeinden voneinander trennen, ist die Kommunikation so lebendig wie am ersten Tag. Woran mag das liegen? Sicher haben beide Gemeinden vieles gemeinsam.

Sie sind klein, gemütlich und überschaubar. Neudrossenfeld hat insgesamt 3900 Einwohner, im Kernort selbst etwa 1500; Marchington zählt 1000 Seelen. Beide Gemeinden sind ländlich geprägt: Sowohl in Neudrossenfeld als auch in Marchington gibt es eine Reihe von Vollerwerbslandwirten. Neudrossenfeld liegt in der lieblichen Rotmainaue, umgeben von sanften Hügeln und grünen Wiesen, Marchington im River Dove - Tal, etwa 50 km östlich von Birmingham, ebenfalls im Grünen, umgeben von typischer englischer Parklandschaft. Beide Gemeinden achten auf gebührenden Abstand zu größeren Ansiedlungen: Bayreuth und Kulmbach sind je 11 km von Neudrossenfeld entfernt, in die nächste vergleichbar große Stadt Derby sind es rund 20 km von Marchington. In beiden Gemeinden pflegt man die Geselligkeit und die sozialen Bindungen in vielen Vereinen. Hier wie dort lieben die Einwohner ihr Bier und eine gepflegte Diskussion in ihrer Stammkneipe.

Nach einem Besuch einer Neudrossenfelder Delegation im Jahre 1983 kam es 1984 zum Gegenbesuch der Freunde aus Marchington. Dabei wurde die Partnerschaft auch offiziell besiegelt und seit dieser Zeit gibt es einen regelmäßigen jährlichen Austausch. Vielleicht liegt das Geheimnis, dass die Gäste nicht in Hotels, sondern in Familien untergebracht werden.

Teilweise fahren Familien sogar miteinander in Urlaub, begehen gemeinsam Familienfeiern und in manchen Fällen wird die Partnerschaft schon in der zweiten Generation gepflegt. Viele interessante Begegnungen, Erlebnisse, Besichtigungen und Erfahrungen prägen diese Verbindung.

So blickt die Marchington - Neudrossenfelder Partnerschaft an der Schwelle des 20. Jahres ihres Bestehens mit Optimismus in die Zukunft. Sicher wäre es noch schöner, wenn auch noch etwas mehr neue und junge Familien zur Partnerschaft stoßen würden und auch die Finanzierung des Austausches wird schwieriger. Dennoch gibt es keinen Grund zu klagen: Here we go!