Benutzer:
Passwort:

Kultur und Freizeit

Rot-Main-Auen-Weg

Der kurzweilige Spazier- und Wanderweg erschließt uns als Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt auf 21,5 km gut markierter Strecke die Kulturlandschaft der idyllischen Auen des Roten Mains zwischen Bayreuth und Neudrossenfeld-Langenstadt.

Der Fluss-Spaziergang durch die Stadt Bayreuth beginnt an der Wilhelminen-Aue (Landesgartenschau 2016) und mündet nach 3 km am Nordring in die Aue. Von dort bis Heinersreuth sind es 3,5 km in der freien Natur. Über Unterkonnersreuth, Neuen- und Altenplos, Aichen und Altdrossenfeld kommt man nach weiteren 9 km zum Fuß des „Markgrafenhügel“ in Neudrossenfeld. Weiter geht es über Neuenreuth noch 6 km bis nach Langenstadt – mit Markgrafenkirche, Kräutergarten und Tanzlinde.

Drei Rundwege in Heinersreuth, Neudrossenfeld und Langenstadt erlauben auch kürzere Spaziergänge. Für regionaltypische Einkehr sorgen Wirtshäuser und Biergärten am Weg.

Auf über 60 thematischen Stelen und Wandtafeln erfährt man Vieles über Parks, Barock- und Bauerngärten, Streuobstwiesen und Obstkelterei, Biber, Storch, Eisvogel und Regenwurm, Eissägen und Bierbrauen, Brückenbau und Bioenergie, Flusswehre und Überschwemmungen. Man passiert dabei den Heinersreuther Öko-Lehrpfad und trifft auf insgesamt acht historische Mühlen sowie eine intakte historische Schmiede. Eine Entdeckungstour für die ganze Familie in vielen Etappen.

Für Radfahrer ist der Weg durch die Aue nicht geeignet, jedoch lässt sich die Strecke entlang des Mainradweges ebenfalls recht gut erkunden. Es bietet sich an, an interessanten Orten vom Rad abzusteigen und ein kleines Stück zu Fuß zurück zu legen.

Rot-Main-Auen-Weg online

Besuchen Sie die Internetseite für weitere interessante Informationen.

zur  Internetseite zur Internetseite

Lindenbaum-Museum in Neudrossenfeld

„Geleitete Linden“ oder „Stufenlinden“ sind zu Bauwerken geformte Bäume, in denen getanzt oder gesellig gesessen und gefeiert wurde, unter denen aber auch Recht gesprochen wurde.

Das im September 2014 eröffnete Lindenbaum-Museum in der Ortsmitte von Neudrossenfeld, eingebettet zwischen Schloss, Kirche und historischem Brauereigasthof, zeigt in einzigartiger Weise mit über 40 Exponaten einen Querschnitt durch alle Bauarten von Lindenbäumen im europäischen Raum.

Die Modelle – angefertigt nach exaktem Aufmaß noch existierender Stufenlinden - schufen Studenten des Architekturhistorikers Prof. Dr. Rainer Graefe, der als Professor an der Universität Innsbruck am Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege lehrte. An Originalschauplätzen wurden diese Baum-Bauten vermessen und maßstabsgetreu nachgebildet.
Daneben informieren Bildtafeln, Fotos und Texte unterhaltsam und verständlich über Entstehung, Verbreitung und Umgang mit diesem Baum. Filme und Computeranimationen runden das Ausstellungsprogramm ab. Der Museumsrundgang endet mit dem Blick aus dem Ausstellungsraum auf die 350 Jahre alte, noch gut erhaltene Tanzlinde von Neudrossenfeld am Hang oberhalb des Maintals.
Prof. Dr. Gräfe selbst: „Diese Ausstellung ist weltweit einmalig, eigentlich unbezahlbar.“

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Termine auf Anfrage.

Zugang über das Drossenfelder Bräuwerck, Marktplatz 2, 95512 Neudrossenfeld. Tel. 09203/9736515.

Weiterführende Informationen: Gemeinde Neudrossenfeld, Adam-Seiler-Str. 1, 95512 Neudrossenfeld; mail: poststelle@neudrossenfeld.de